babydecke

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Foto: kbrause

Gepatchworkte Babydecken haben mich schon immer angemacht. Diese bunten, kleinen Stofffetzchen, egal wie kitschig und quietschbunt, verbreiteten in den einschlägigen Geschäften gute Laune und symbolisierten für mich die pure Lebenslust.

Natürlich gehört zu jedem Muttersein und Mutterwerden seit Generationen das Irgendwasselbermachen fürs Baby. Sei es ein gestricktes Mützchen, Söckchen, Hemdchen. Bei mir war es die gepatchworkte Babydecke.

Bei meinem ersten Sohn rannte ich noch rum und suchte die kleinen Quadrate zusammen. Unerfahren im Patchworken wie ich war und bin, dauerte die Prozedur drei ganze Jahre. Der Junge lag nicht einmal auf seiner Babydecke.Wäre auch schwierig geworden, da die Maße ca. 70cm x 90cm betragen. Dafür aber profitierte seine Schwester von derselben, auf ihre Version wartend. Aus meinem doch knapp bemessenen ersten Versuch wollte ich lernen und eine megagroße, gute gepolsterte Babydecke nähen (wir wohnen ebenerdig mit Dielenboden). Das Exemplar wurde nie fertig. Es war einfach to big.

Jetzt aber beim dritten Kind hatte ich die Lösung. Ich wollte eine schöne, mittelgroße Babydecke mit so wenig Arbeit wie möglich in kürzester Zeit herstellen. Stolz kann ich verkünden: ich habe sie noch VOR der Geburt fertig genäht. In insgesamt drei Stunden. Hier mein Geheimnis: Ich gebe zu, ich habe kräftig von den praktischen Fertig-Quilt-Pakten von Frau Tulpe profitiert. Dort gibt es immer wieder Reststoff, schon zu Quadraten zurecht geschnitten, farblich abgestimmt, zu kaufen. Zehn Stück, zehn Euro. Ich habe zwei Pakete genommen und habe eine gut überschaubare Decke mit 5 x 4 Quadraten. Alle Quadrate schön zusammengestellt, vernäht und gebügelt. Das war eigentlich die schwierigste Arbeit, da die Naht ja gerade sein muss. Als nächstes habe ich mir Arbeit erspart mit der absolut genialsten Erfindung, die Frau Tulpe auch anbietet: Steppstoffe. Das sind Baumwollstoffe, die schon mit Volumenvlies versteppt sind. Ich brauchte einfach nur die Maße meiner zusammengenähten Quadrate nehmen und den Steppstoff zuschneiden. Die beiden Stoffstücke habe ich an der äußersten Kante zusammengenäht und dann mit einem Schrägband versäubert. FERTIG!!!

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Dieser Beitrag wurde von klaika geschrieben und am 02/05/2012 um 20:11 veröffentlicht. Er ist unter und sonst so abgelegt und mit , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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