florestin

ich kann`s nicht lassen

limmert und bimmert, aus, fertig,vorbei

mein lieblingskindercafé limmert&bimmert hat ende november nach nur einem jahr betrieb seine pforten für immer geschlossen. bekanntlich muß man ja gerade in der gastronomieszene länger als ein jahr durchhalten, aber ich kann es auch niemandem übel nehmen vorher aufzugeben. mütter und väter mit kind trinken und essen wahrscheinlich nicht sonderlich viel, bzw. nur tagsüber. vielleicht wäre ein abendbetrieb mit komasaufen und väterstammtisch nicht schlecht gewesen. aber ich denke, selbst wenn julia und matthias weitergemacht hätten, früher oder später hätten die zwei fetten tagesmütter mit den 2 doppelkinderwägen (die immer so schön im weg standen) sie in den ruin getrieben ;) (2 fette tagesmütter+10 tageskinder+2 stunden anwesenheit=volles café und 2 verkaufte milchcafés)

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nikolausjackpot

kurz mal mit dem wischlappen durchgegangen, im weihnachtstaumel nen wanst angefressen, den lottojackpot geknackt, den nikolaus ertappt wie er mir in die stiefel kacken wollte, mein sohn erschießt mich mit der klebepistole („…auch du mein sohn brutus!“), opulentes frühstück, generöses lächeln samt trinkgeld, ich wünsche euch einen schönen tag.

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tagessuppe:

hackfleisch-käse-suppe

(das hört sich doch arg nach resteverwertung an! und das auch noch sonntags. wo doch jeder weiß, daß sonntags alles, aber auch wirklich alles verwurstet wird, was man montags nicht mehr anbieten kann, bzw. was sich so die ganze woche angesammelt hat. man denke da nur an den sonntagsbrunch.)

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café reet

lang ist es her seit meiner letzten cafékritik, doch ich kann`s nicht lassen. heute also das café reet. am plauschigen klausener platz gelegen, unweit des charlottenburger schlosses, kann man hier ungestört von irgendwelchen szene- und medienspacken seinen kaffee in allemöglichen varianten geniessen. es fehlt scheinbar an nichts. es gibt zeitungen ohne ende, zeitschriften so weit das auge reicht, selbst die angestellten von lee ann dördrechter, so der name der besitzerin, sind nett. nur eben dieses eine manko! der caféraum ist so zugestellt mit tischen, damit soviel gäste wie möglich hineinpassen, daß ein schild an der eingangstür darauf hinweist, man solle doch bitte nicht mit kinderwagen kommen (meine vermutung ist ja, daß das wahre klientel des reets schon genug kindergequacke im berufsleben ertragen muss und wenigstens hier seine ruhe will).

bis jetzt war ich zweimal dort, immer mit kinderwagen und zuckersüß das schild ignorierend, aber allzuoft gehe ich auch dran vorbei.

mehr infos zum café: hier und hier.

Eingetragen unter:cafés, charlottenburg, kackberlin, mit kind

café fantone

das café fantone in der pestalozzistraße (charlottenburg) ist ein neues, nettes café. der besitzer, giovanni fantone, hat nebenan mit einem geschäft für olivenöl angefangen und hat nun ein wirklich gutes café eröffnet, dem es leider noch an kundschaft mangelt. der kaffee schmeckt fein, die bedienung ist fast schon zu freundlich, es gibt wlan umsonst, taz und tagesspiegel, die toilette ist sauber, es gibt einen koch für diverse gerichte und fast vergessen: es ist ein nichtraucher-café (!). das einzige was es zu bemängeln gibt ist eigentlich der chef selbst. er ist stets bemüht um die wenigen gäste. selbst der weniger paranoide zeitgenosse hat das seltsame gefühl unter stetiger beobachtung zu stehen. „schauen sie hier, die taz und der tagesspiegel. umsonst, das ist service bei uns.“ aber darüber läßt sich hinweg sehen und man fühlt sich ein wenig geschmeichelt soviel aufmerksamkeit im café zu bekommen. außerdem scheint ihm das mittlerweile jemand gesagt zu haben, denn man sieht ihn nicht mehr so oft.

preise: mittelklasse ambiente: solide zeitungen: taz und tagesspiegel

wc: sauber und neu bedienung: sehr freundlich musik: von cd kaffee: sehr gut

Café Fantone Pestalozzistr. 70, 10627 Berlin Tel. 45 08 77 45

Eingetragen unter:cafés, charlottenburg

café st.petersburg

kürzlich war ich sonntagmorgens frühstücken. ich ging ins café st.petersburg, das an der ecke petersburger straße und straßmannstraße liegt. es sah von außen ganz nett aus, ich bestellte ein frühstück und einen milchkaffee bei der unfreundlichen bedienung, die irgendwie sauer schien, daß sie so früh (9:00 uhr) sonntags arbeiten mußte (verständlicherweise).

es gab sogar zeitungen, einmal den berliner kurier, mit dem ich mich begnügne durfte, und die b.z. (für alle nichtberliner: zwei schmierblätter wie bild). allerdings las die bedienung die b.z., nicht daß ich die hätte lesen wollen, eine von denen reicht vollkommen.

das frühstück war lecker, der kaffee auch, leider etwas wenig, dafür war der preis mit 6,70 euro schon etwas höher angesiedelt. die toilette ist supersauber, es gibt dort sogar einen lavendelstrauch.

alles in allem gehe das nächste mal lieber woanders frühstücken. habe gelesen, daß letztes jahr der besitzer gewechselt hat und es seitdem dort gar nicht mehr nett und freundlich ist. diesen eindruck kann ich nur bestätigen.

preise: hoch ambiente: hotellobby zeitungen: b.z. und berliner kurier

wc: top bedienung: sehr unfreundlich musik: radio paradiso kaffee: gut, aber zu teuer

café st.petersburg straßmannstr.19 10249 berlin stadtplan

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